Die Arbeit an den Öfen. WERK-Lesung

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Mit Martin Reik. Lieder Dieter Kalka, Moderation Moritz Jähnig.

Seit 2013 stellen die Leipziger "Tage der Industriekultur" deren Traditionslinien zur Schau: Gebäude, Werksgelände, Erfindungen, Kunst und Literatur. So lange ist auch die "Wolfgang-Hilbig-WERK-Lesung" dabei, bei der unter anderem Janine Strahl-Oestereich oder Clemens Meyer in Werkhallen oder Fabrikantenhäusern Industrietexte des Meuselwitzer Arbeiters zu Gehör brachten.

Im "Hilbig-Jahr" 2021 wird der Staffelstab der WERK-Lesenden an den Schauspieler Martin Reik übergeben, Moritz Jähnig vom Industriekultur e. V. moderiert.

Authentisch ist mit dem Kirow-Werk nicht nur der Ort, der sich mit den Wort- und Klanggeweben des Industriearbeiters Hilbig füllt: Hilbigs Meuselwitzer Poetenfreund Dieter Kalka begleitet an Bandoneon und Gitarre. Die Meuselwitzer Herkunft – Braunkohle, Düsternis, Verlust, aber auch grenzenlos scheinende Wälder und Seen hinter den Abraumhalden und Türmen der Industrie – in Hilbigs Texten und Kalkas Liedern hat ein staunenswertes Stück mitteldeutsche Industriekultur hervorgebracht.

Industriekultur: TECHNE SPHERE und NIEMEYER SPHERE

Die Arbeit an den Öfen im "Hilbig-Jahr":

Zum Animationsfilm von Sylvia Burghold

Zu den 2 Postkarten von Sylvia Burghold (Gedichtpatenschaft)

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Eine Veranstaltung des Industriekultur e. V.

Wolfgang Hilbig im Orginalton mit seinem Text "Der Leser" am 22. Juli 2002 im Hörspielstudio 2 im Berliner Funkhaus Nalepastraße, wo im Auftrag von MDR KULTUR die Aufnahmen für das Hörbuch "Der Geruch der Bücher" in der Redaktion und Regie von Matthias Thalheim stattfanden. Dieses Gedicht gelangte damals nicht in die zeitlich limitierte Auswahl der CD. – Matthias Thalheim macht es hier erstmals der Öffentlichkeit zugänglich.
Wolfgang Hilbig liest: Der Leser
Auch die Aufnahme des Gedichtes "geste" – eingesprochen von Wolfgang Hilbig 2002 im Berliner Funkhaus Nalepastraße und bislang unveröffentlicht – wird hier zum 80. Geburtstag des Dichters von Matthias Thalheim erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Wolfgang Hilbig liest: geste